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Privat fortgeführte Pensionskassenversorgung – aktuelle Entscheidung zur Kranken- und Pflegeversicherungspflicht in der Auszahlungsphase

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PENSIONSKASSE

Deutscher Genossenschaften VVaG

Willy-Brandt-Weg 25

48155 Münster

 

Tel.: 0251 74998-0

Fax: 0251 74998-40

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Archiv

In unserem Archiv können Sie Berichte und News „von gestern“ nachlesen.

 

Neuer Name ab dem 1. Januar 2018

Die Mitgliederversammlung hat in ihrer Sitzung am 31. August 2017 einstimmig beschlossen, mit Wirkung ab dem 1. Januar 2018 den Namen der Kasse zu ändern:

PENSIONSKASSE Deutscher Genossenschaften VVaG

Rechnungszinsabsenkung bei den Lebensversicherungsgesellschaften. Tarife der PKWG bleiben unverändert!

Zum 1. Januar 2017 müssen die Lebensversicherungsgesellschaften aufgrund einer Rechtsverordnung des Bundesfinanzministeriums den Rechnungszins von zurzeit 1,25 Prozent auf dann 0,9 Prozent absenken.

Dieser Rechnungszins gilt für die neu abgeschlossenen Lebens- und Rentenversicherungsverträge; bereits bestehende Verträge bleiben unberührt.

Der abgesenkte Rechnungszins führt zu niedrigeren garantierten Versicherungsleistungen.

Die oben genannte Rechtsverordnung gilt nicht für regulierte Pensionskassen – wie unsere PKWG.

Wir legen bei unserer Tarifkalkulation einen individuell von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) genehmigten Rechnungszins zugrunde. Dieser beträgt bei der aktuellen Tariffamilie 1,75 Prozent und gilt auch für in 2017 bei uns begründete Versicherungsverhältnisse.

Mitgliederversammlung 2016 der PKWG Jahresabschluss genehmigt und Neuwahlen zum Aufsichtsrat

Am 24. August 2016 legte der Vorstand den Jahresabschluss der PKWG für das Geschäftsjahr 2015 vor.

Die Deckungsrückstellung stieg auf 655 Mio. €, die gesamten Kapitalanlagen beliefen sich auf 677 Mio. €. Die Beitragseinnahmen sind im Vergleich zum Vorjahr um 2,42 Prozent auf 23,5 Mio. € gestiegen.

An Versicherungsleistungen wurden insgesamt 22,3 Mio. € erbracht (davon: 18,1 Mio. € laufende Rentenzahlungen und 4 Mio. € Kapitalabfindungen).

Die Mitgliederversammlung genehmigte den vorgelegten Jahresabschluss einstimmig. Ebenfalls einstimmig wurden Vorstand und Aufsichtsrat entlastet.

Aufgrund der Veränderungen im Vorstand und Aufsichtsrat wurden Neuwahlen notwendig. Herr Dr. Peter Bottermann, seit 2001 ehrenamtliches Vorstandsmitglied der PKWG, schied aus dem Vorstand aus; ihm folgte Herr Andreas Schwarze, bisher Aufsichtsratsmitglied, als ehrenamtliches Mitglied im Vorstand.

Herr Hans Eiberg, seit 2013 Mitglied des Aufsichtsrates und dessen stellvertretender Vorsitzender, schied turnusmäßig aus dem Gremium aus; er ist in den Ruhestand getreten.

Zur Wahl in den Aufsichtsrat wurden die Herren Ingo Abrahams, Vorstandsmitglied der Volksbank Ruhr Mitte eG, und Markus Kons, Bereichsleiter Finanz- und Rechnungswesen der Fiducia & GAD IT AG vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung einstimmig gewählt.

Mehr als 220 Mitglieder, Rentner und Gäste nahmen an der diesjährigen Mitgliederversammlung teil.

Jährliche Versicherungsmitteilung - Leistungserhöhung

Noch im März 2016 erhalten die Versicherten der PKWG ihre jährliche Mitteilung über die Höhe der Rentenanwartschaften.

 

Die Mitgliederversammlung hat im vergangenen Jahr (19. August 2015) Leistungserhöhungen aus den Überschüssen der Kasse für Rentner und Anwärter beschlossen.

 

Diese - leichten - Erhöhungen werden in der diesjährigen Versicherungsmitteilung ausgewiesen.

TarifErhöhung ab dem
1. Januar 2016

Grundversicherung 2005
(Rechnungszins 2,75 %)

1,41 %
Grundversicherung 2005 unisex
(Rechnungszins 1,75 %)
0,17 %
Individualversicherung 2005
(Rechnungszins 2,75 %)
1,09 %
Individualversicherung 2005 unisex
(Rechnungszins 1,75 %)
0,24 %

(Erworbene Anwartschaften in der Grundversicherung - alt - und der Individualversicherung - alt - (Rechnungszins 3,5 %) werden nicht erhöht.)

März 2016

Wir ziehen am 8. August 2016 um!

Sehr geehrte Damen und Herren,

im März 1995 sind wir mit 8 Mitarbeitern in unsere Büroräume an der Mecklenbecker Straße 235-239 gezogen.

Jetzt, 21 Jahre später und mit doppelt so vielen Mitarbeitern, ist unsere Bürofläche eindeutig zu klein geworden.

Deshalb ist es Zeit, noch einmal die Koffer zu packen und umzuziehen.

Ab dem 8. August 2016 finden Sie uns in den Büroräumen in unserem neu errichteten Gebäude am Willy-Brandt-Weg 25 in 48155 Münster.

An den sonstigen Kontaktmöglichkeiten (Telefon, E-Mail und Fax) ändert sich nichts.

Lediglich an den Umzugstagen, den 5. und 8. August 2016, werden wir nicht erreichbar sein, da unsere Telefonanlage und auch die EDV umziehen muss. Bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn Sie uns in den nachfolgenden Tagen nicht immer erreichen können.

Wir freuen uns auf die neuen Büroräume und auf eine weiterhin so gute Entwicklung unserer Pensionskasse!

Neues Bürogebäude - Richtfest

Am 05. November 2015 wurde das Richtfest gefeiert: das Bauvorhaben der Pensionskasse in MS-Loddenheide schreitet planmäßig voran. Geplant ist, das neue Verwaltungsgebäude im Sommer 2016 zu beziehen.

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ÖKO-TEST Heft 9/2015 Vergleich „Betriebliche Altersversorgung“

Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST hat, wie in den Vorjahren, Angebote für betriebliche Altersversor-gung verglichen.

 

In diesem Jahr wurden insgesamt 418 Tarifvarianten von 32 Versicherern und 17 Pensionskassen unter die Lupe genommen.

 

-      Die PKWG war nicht aufgefordert worden, Daten zur Verfügung zu stellen. –

 

Einer Auswahl der untersuchten Tarife bekannter Versicherer haben wir zum Vergleich die Leistungen der PKWG gegenübergestellt (Direktversicherung, klassisch/Nettotarife/Fondspolicen/ nsionskassen).

 

Bezogen auf die garantierte monatliche Rente (Altersrente) liegt die Rente der PKWG zwischen 36 und 81 % (!) höher als die Vergleichsangebote.

 

 

ÖKO-TEST-Vergleich „Betriebliche Altersversorgung“ (Heft 9/2015)

 

Direktversicherung, klassisch

 

Eintrittsalter 30 Jahre, Rentenbeginn 67 Jahre, 100 € Monatsbeitrag

 

Allianz

R2U(G)

- € -

MetallRente

STR2U, Tarifgruppe G

- € -

 

R+V

FL

- € -

Kollektivtarif

 

 

 

 

Garantierte Monatsrente

159,20

169,07

 

172,65

(PKWG + 46 %)

Prognostizierte Monatsrente

278,62

288,35

 

286,27

Garantierte Kapitalabfindung

50.027

52.681

 

53.637

 

 

 

 

 

 

Axa

ALVG1 Netto

- € -

Generali

RO11KE7 Netto

- € -

PKWG

IV 2005 unisex

- € -

 

 

 

Altersrente

Altersrente + Hinterblieben-enrente

Nettotarif 1)

 

 

 

 

Garantierte Monatsrente

167,48

163,52

252,66

228,07

Prognostizierte Monatsrente

298,50

256,91

-

-

Garantierte Kapitalabfindung

53.350

51.881

58.962

58.265

      

1) Ohne Abschlusskosten kalkuliert

 

 

 

Direktversicherung, fondsgebunden

 

Axa

ALV 11 G

- € -

MetallRente

STRF1UGD (J) Chance

- € -

PKWG

IV 2005 unisex

- € -

 

 

 

Altersrente

Altersrente + Hinterblieben-enrente

Kollektivtarif

 

 

 

 

Garantierte Monatsrente

139,38

(PKWG + 81 %)

142,48

252,66

228,07

Prognostizierte Monatsrente

319,05

284,87

-

-

Garantierte Kapitalabfindung

44.400

44.400

58.962

58.265

 

Allianz PK

R2U (PE) (G)

- € -

BVV 1)

ARLEP/mGH2012

- € -

 

MetallRente PK

STR 2 U (PE)

- € -

Pensionskassen

 

 

 

 

Garantierte Monatsrente

159,20

185,19

(PKWG + 36 %)

 

169,07

Prognostizierte Monatsrente

233,61

300,18

 

253,29

Garantierte Kapitalabfindung

50.027

-

 

52.681

 

1) PK des privaten Bankgewerbes, größte deutsche Pensionskasse

Richtig vorsorgen!

Das Magazin, STERN, hat sich in seiner Ausgabe vom 28. Mai 2015 gemeinsam mit dem unab­hängigen Analysehaus Morgen & Morgen und dem Institut für Transparenz in einem Extrabeitrag „Geld & Versicherung“ mit dem Thema „Richtig vorsorgen – Private Rentenversicherung“ beschäftigt.

Das Magazin hat dabei für die Beispielkunden nur die Versicherungstarife ausgewählt, die

-      mindestens vier von fünf Sternen im Unternehmensrating von Morgen & Morgen und

-      mindestens die Note „befriedigend“ vom Institut für Transparenz erhalten haben.

(Von 69 untersuchten Lebensversicherungsunternehmen blieben nach den vorgegebenen Kriterien zum Schluss nur 14 Top-Anbieter übrig.)

Wir haben den Musterfällen unsere Leistungen gegenübergestellt.

Vorbemerkung:

Die Tarife der Lebensversicherer beinhalten keine Hinterbliebenenrenten, sondern versprechen eine Rentengarantiezeit. Das heißt: Der Versicherte erhält seine Rente lebenslang. Verstirbt er nach seinem Renteneintritt, erhält der Bezugsberechtigte, also z. B. seine hinterbliebene Ehefrau oder der hinter­bliebene Ehemann, die Rente maximal 10 Jahre, abzüglich der Zeit, die die Rente bereits an den Ver­sicherten gezahlt wurde. Hat der Versicherte seine Rente bereits 10 Jahre lang erhalten, bekommt der Bezugsberechtigte nichts mehr.

Für die Tarife der Pensionskasse westdeutscher Genossenschaften (PKWG) kann der Risikobaustein Hinterbliebenenrente gewählt werden:

Witwen-/Witwerrente/eingetragener Lebenspartner              60 % der Mitgliedsrente, lebenslang

Waisenrente (bis max. zum 25. Lebensjahr)                         30 % Vollwaise, 15 % Halbwaise

                                                                                        der Mitgliedsrente

Der Rechnungszins der Lebensversicherungs-Tarife beträgt 1,25 Prozent; der aktuelle Zins der „Indi­vidualversicherung 2005 unisex“ der PKWG beträgt 1,75 Prozent.

„Stern“-Beispiel: Berufseinsteiger

 Versicherungsbeginn: Alter 25 Jahre, Rentenbeginn: 67. Lebensjahr, 100 € Monatsbeitrag, Renten­garantiezeit: 10 Jahre

 

 

 

Garantierte
Monatsrente

- Euro -

Garantierte Kapital­abfindung

- Euro -

PKWG

Altersrente

301

70.274

Altersrente + Hinter­bliebenenrente

272

71.126

Bester Versicherer im Ver­gleich (Europa)

 

193

61.790

Schlechtester Versicherer im Vergleich (Süddeutsche)

 

169

56.890

„Stern“-Beispiel: Lückenfüller 

Je später man anfängt, umso teurer wird es. Was kosten 500 € Zusatzrente?

Soviel muss ein 45-Jähriger für 500 € Monatsrente (ab Renteneintritt 67. Lebensjahr) investieren:

 

 

 

Monatlicher
Beitrag

- Euro -

Garantierte Kapital­abfindung

- Euro -

PKWG

Altersrente

              384 1)

116.682

Altersrente + Hinter­bliebenenrente

              426 2)

130.713

Bester Versicherer im Ver­gleich (HUK 24)

 

              543

151.900

Schlechtester Versicherer im Vergleich (Neue Leben)

 

              618

165.970

 

Die PKWG erhebt nur Jahresbeiträge, deshalb:

1) 4.605,42 € Jahresbeitrag, 2) 5.109,16 € Jahresbeitrag

Der Stern führt zu diesem Beispiel eine “Kosten-Nutzen-Rechnung“ an: Bei der HUK 24 (günstigster Anbieter) müssten 543 € Monatsbeitrag eingezahlt werden und das 22 Jahre lang, insgesamt 143.352 €. Um dieses Geld komplett wiederzuerhalten, muss der Versicherte 90 Jahre und elf Monate alt werden.

Zum Vergleich die Gesamtbeitragsleistung bei der PKWG:

Nur Altersrente versichert:      101.319,24 €;         zurückgeflossen in 16 Jahren und 11 Monaten
                                                                         (im Alter von 83 Jahren und 11 Monaten)

Altersrente und
Hinterbliebenenrente:            112.401,52 €;         zurückgeflossen in 18 Jahren und 9 Monaten
                                                                         (im Alter von 85 Jahren und 9 Monaten)

Hinweis: Wurde der Risikobaustein „Hinterbliebenenrente“ gewählt, erhält der Hinterbliebene bei der PKWG – im Fall des Ablebens des Versicherten – auch noch eine lebenslange Hinterbliebenenrente.

Eines ist die Rentenversicherung nicht: ein Sparvertrag!

Allerdings steckt hinter der Sichtweise, man müsse seine eingezahlten Beiträge unbedingt zurücker­halten, ein gewaltiges Missverständnis. Eine Rentenversicherung ist nämlich kein Sparvertrag!

Eine Rentenversicherung ist tatsächlich eine Versicherung – nämlich für den Fall, dass man sehr alt wird. Versicherungsmathematiker nennen dies „Langlebigkeitsrisiko“ – auch wenn für den Einzelnen ein langes Leben ja eigentlich eher eine Chance ist. Der Abschluss einer Rentenversicherung gleicht also einer Wette auf ein langes Leben – und das Prinzip Versicherung funktioniert nur, weil nicht alle Versicherten diese Wette gewinnen.

Das Statistische Bundesamt hat aktuelle Vorausberechnungen für die Bevölkerungsentwicklung vorge­legt: Im Jahr 2013 lebten 4,4 Millionen Menschen in Deutschland, die 80 Jahre oder älter waren – bis zum Jahr 2060 wird sich diese Zahl auf neun Millionen verdoppeln. Der Kölner Wirtschaftsmathe-matiker Eckart Bomsdorf prognostiziert: Von den 81 Millionen Menschen, die heute in Deutschland leben, wird jeder zehnte 100 Jahre und älter werden.

Wer also glaubt, ganz genau (oder ziemlich sicher?) zu wissen, wie lange er leben wird, kann sicher gut mit einem Kapitalsparplan vorsorgen. Aber wer weiß das schon? Im Zweifel ist das Geld weg – man selbst ist aber – hochbetagt – noch da …

Noch besser: Altersvorsorge über den Arbeitgeber

Schlussendlich sprechen einige Pluspunkte für die betriebliche Altersversorgung statt des Abschlusses einer privaten Rentenversicherung:

- günstigere Beiträge aufgrund von kollektiven Regelungen über den Arbeitgeber,

- steuerliche Förderung,

- Sozialversicherungsfreiheit der Beiträge (bei Entgeltumwandlung spart auch der Arbeitgeber!).

Für die PKWG sprechen darüber hinaus niedrige Verwaltungskosten, keine Abschlusskosten/ Provisionen und die Tatsache, dass nur Mitglieder versichert werden; andere, externe, Kapitaleigner gibt es nicht.

Lebensversicherungen müssen ab dem 1. Januar 2015 den Rechnungszins auf 1,25 % senken! PKWG bleibt bei 1,75 %!

Das Wirtschaftsmagazin „Capital“ hat im Heft November 2014 einen Vergleich von aktuellen Lebensversicherungstarifen (Rentenversicherung) veröffentlicht (Analysehaus Morgen & Morgen). Insgesamt wurden 69 Gesellschaften verglichen, die einen Marktanteil von 95 Prozent repräsentieren. Hier ein Auszug:

Gesellschaft

Garantierte Monatsrente

Garantierte Kapitalabfindung

Bemerkung

Europa

357

101.330

Bester Anbieter

Allianz

321

91.590

Marktführer

Öffentl. Sachsen-Anhalt

292

90.920

Schlechtester Anbieter

 

 

 

 

 

Rentenversicherung, 10 Jahre Rentengarantie, Eintrittsalter 35 , Rentenbeginn: 67, Jahres-beitrag: 2.400 €
Stand: Oktober 2014 (Rechnungszins: 1,75 Prozent)

 

 

 

 

Zum Vergleich: PKWG

 

 

 

Individualversicherung 2005 unisex, Altersrente

426

99.447

 

Individualversicherung 2005 unisex, Alters- und Hinterbliebenenrente

384

98.162

Im Gegensatz zu den Lebensversicherern zahlt die PKWG eine lebenslange Hinterblie-benenrente (60 %).

Diese Werte der PKWG bleiben auch ab dem 1. Januar 2015 unverändert =
Rechnungszins 1,75 Prozent.

Die Lebensversicherungswerte werden deutlich sinken = Rechnungszins ab 1. Januar 2015: 1,25 Prozent.

Rechnungszins der Lebensversicherer wird gesenkt! Wir bieten Ihnen weiterhin einen Garantiezins von 1,75 %

Sie haben es bestimmt schon in den Nachrichten gehört: Schlussverkauf bei den Lebensversicherungen, der Garantiezins sinkt ab 2015 von derzeit 1,75 auf 1,25 %. Folge ist, dass bei neu abgeschlossenen Versicherungsverträgen die von den Versicherern garantierte Höhe der Leistungen nicht unerheblich abgesenkt wird.

Anders bei der Pensionskasse westdeutscher Genossenschaften VVaG: Wir bieten Ihnen weiterhin den Rechnungszins von 1,75 % - auch über den 1. Januar 2015 hinaus.

Gründe für unsere guten Leistungen: günstige Kostenstruktur, keine Vermittlungsprovisionen, Rechnungszins 1,75 %.

Obendrein bieten unsere Tarife ein hohes Maß an Flexibilität: flexible Beitragszahlung, Einschluss oder Abwahl von Risikobausteinen (Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrenten), Kapitalabfindung statt lebenslanger Rente.

 

 

Rente mit 63: Bei der Betriebsrente gibt es weiterhin Abschläge

In der gesetzlichen Rentenversicherung kann seit kurzem von einem bestimmten Personenkreis (besonders langjährig Versicherte) die Rente - vorgezogen - mit 63 Jahren ohne Abschläge bezogen werden.

Ist die betriebliche Altersvorsorge auf einen regulären Renteneintritt mit 65 Jahren ausgelegt, werden - trotz dem jetzt möglichen früheren Bezug einer ungekürzten gesetzlichen Rente - versicherungsmathematische Abschläge in Abzug gebracht, wenn der Mitarbeiter die Betriebsrente früher bezieht.

Einen Anspruch auf die Einführung einer derartigen Sonderregel, wie in der gesetzlichen Rentenversicherung, hat der Arbeitnehmer nicht.

Bei unserer Pensionskasse gibt es versicherungsmathematische Abschläge bei einem vorzeitigen Rentenbezug: 0,4 % für jeden Monat des Rentenbezugs vor Vollendung des 65. Lebensjahres.

Allerdings gewähren wir auch versicherungsmathematische Zuschläge für eine spätere Inanspruchnahme der Rente: 0,4 % für jeden Monat der Nichtinanspruchnahme der Rente nach Vollendung des 65. Lebensjahres (bei der Grundversicherung - alt - 0,5 %).

 

Mitgliederversammlung 2014

Mitgliederversammlung 2014

Am 20. August 2014 fand die Mitgliederversammlung der Pensionskasse statt. Der Vorstand stellte den Jahresabschluss 2013 vor, der von der Versammlung einstimmig genehmigt wurde.

 

Die wichtigsten Zahlen aus dem Geschäftsbericht 2013:

  Vorjahr 2012
Bilanzsumme642,6 Mio. €619,6 Mio. €
Deckungsrückstellung612,0 Mio. €590,7 Mio. €

Verlustrücklage
(= Eigenkapital)

26,9 Mio. €26,02 Mio. €
Beitragseinnahmen22,6 Mio. €21,9 Mio. €
Vermögenserträge24,3 Mio. €24,5 Mio. €
Renten- und Kapital-
leistungen
22,3 Mio. €22,6 Mio. €

 

Die turnusmäßig ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates (Herren Bärenfänger, Erhardt und Schwarze) wurden einstimmig wiedergewählt.

 

An der diesjährigen Mitgliederversammlung nahmen 211 Mitglieder, Rentner und Gäste teil.

 

03/2014: Höhe des Rechnungszinses und die Auswirkung auf die garantierte Rentenleistung von Lebensversicherungen

In seinem aktuellen Heft geht das Wirtschaftsmagazin „Capital“ (Ausgabe 03/2014) in einem Beitrag auf das Thema „Garantiezins für Lebensversicherungen“ ein.

In dem genannten Artikel hat das Analysehaus Morgen & Morgen im Auftrag von „Capital“ für einen Mustervertrag (aufgeschobene Rente, Lebensversicherungswirtschaft) die verbindlich zugesagte Rente unter Zugrundelegung des bei Vertragsabschluss geltenden Rechnungszinses ermittelt.

Beispielpolice (Lebensversicherungsgesellschaft)
für Männer
Jahresbeitrag 2.400 Euro, 30 Jahre Laufzeit
Monatsrente
in Euro
 bei einem Rechnunszins
von ..... (in Prozent)
560 4
450 3,25
390 2,75
383 PKWG-Rente mit Rechnungszins 1,75 %
330 2,25
280 1,75
240 1,25 *)      *) möglicher Höchstrechnungszins ab 2015

Zum Vergleich: Altersrente gemäß Individualversicherung
                       2005(PKWG), Unisex,
                       Rechnungszins 1,75 Prozent = 383 Euro

 

Die PKWG-Leistung dürfte sogar im Vergleich noch günstiger dastehen: Die von Morgen & Morgen ermittelten Werte legen durchgängig Tarife für einen Mann zugrunde. Für neue Versicherungsabschlüsse ab 2013 müssen jedoch auch Lebensversicherer – wie wir – Unisex-Tarife bei einem Rech­nungszins von 1,75 Prozent anwenden. Die Unisex-Tarifierung führt naturgemäß zu niedrigeren Rentenleistungen für Männer als bei geschlechtsspezifisch kalkulierten Tarifen.

Das Beispiel zeigt, dass selbst die neue Tarifgeneration der PKWG (Neuabschluss ab 2013, Unisex, Rechnungszins 1,75 Prozent) – im Vergleich zu den aktuellen Tarifen der Lebensversicherungswirt­schaft – unseren Mitgliedern sehr attraktive garantierte Rentenleistungen bietet.

01/2014: Rentenpläne der Großen Koalition werden (sehr) teuer

Noch vor kurzem erklärten in einer Umfrage der Mannheimer „Forschungsgruppe Wahlen“ eine Mehrheit von 52 Prozent aller Befragten eher zufrieden zu sein mit den zwischen der Union und der SPD vereinbarten Koalitionsvorhaben. Dabei sprachen sich sogar 90 Prozent für eine abschlagsfreie Rente ab 63 Jahre (nach 45 Beitragsjahren) und 86 Prozent für eine Besserstellung von Müttern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, aus.

 

Die neue Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat jetzt ihren Gesetzentwurf vorgelegt:

 

Die neuen Leistungen sollen ab 1. Juli 2014 wirksam werden. Ab dann soll es eine höhere Mütterrente für Frauen mit vor 1992 geborenen Kindern, die abschlagsfreie Rente ab 63 und mehr Geld für Erwerbsminderungsrenten geben.

 

Ob die laut Umfrage von den neuen Rentensegnungen so begeisterten Bürger auch gleichermaßen von den damit verbundenen Kosten angetan sind?

 

Das Bundeskabinett soll das Gesetz am 29. Januar 2014 auf den Weg bringen und damit rollt die Kostenlawine los:

 

-      In diesem Jahr schlagen die Mehrausgaben mit 4,4 Milliarden Euro zu Buche.

-      Sie steigen 2015 auf neun Milliarden Euro und erreichen 2030 elf Milliarden Euro – pro Jahr.

 

Bis 2030 summieren sich die Mehrausgaben auf 160 Milliarden Euro. Bezahlen sollen das erst die Arbeitnehmer und Arbeitgeber über ihre Rentenbeiträge, die deshalb nicht sinken, sondern schneller steigen als gedacht. Im Jahr 2014 bleibt der Beitragssatz noch stabil bei 18,9 Prozent, statt auf die eigentlich vorgesehene Marke von 18,3 Prozent zu sinken. 2019 wird der Beitragssatz dem Gesetzentwurf zufolge auf 19,7 Prozent steigen.

 

Erst von 2019 an will der Finanzminister sich mit einem höheren Steuerzuschuss beteiligen. Und wenn sich Konjunktur und Beschäftigung nicht so positiv entwickeln, wie Union und SPD in ihrem Schönwetter-Szenario unterstellen, dann muss es wohl die Steuererhöhung geben, welche die Union im Wahlkampf nie und die SPD immer wollte …

 

Hinweis: Auch die PKWG erbringt vorgezogene Altersrentenleistungen. Allerdings müssen die Versicherten dann versicherungsmathematische Abschläge in Kauf nehmen, da unsere Leistungen aus privatrechtlichen Verträgen stammen (politische „Geschenke“ kann und darf unsere Versichertengemeinschaft nicht machen)

07/2013: Mitgliederversammlung 2013

Die Mitgliederversammlung stellte den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012 fest. Mit einem Mitgliederzuwachs von 1.023 Personen (insgesamt 1.916 neue Versicherungsverträge) und einer Beitragssteigerung um 5,12 Prozent auf 21,9 Mio. Euro wurde ein Rekordergebnis in der 65-jährigen Geschichte der Pensionskasse erreicht.

Bilanzsumme 619,6 Mio. Euro, Verlustrücklage (Eigenkapital) 26,0 Mio. Euro.

Neu in den Aufsichtsrat wurde Hans Eiberg, Personalleiter der GAD, gewählt.

06/2013: Einladung zu unserer Mitgliederversammlung am 17. Juli 2013 im Mövenpick Hotel, Münster

Auch dieses Jahr laden wir wieder alle unsere Mitglieder herzlich zu unserer Mitgliederversammlung in Münster ein!

Diese findet am 17. Juli im Mövenpick Hotel, Kardinal-von-Galenring 65, 48149 Münster, ab 15:00 Uhr statt.

Wenn Sie Interesse haben daran teilzunehmen, dann sprechen Sie uns einfach an!

ÖKO-TEST 06/2012: Wieder 1. Rang beim Vergleichstest "Betriebliche Altersversorgung"!

Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST hat in seiner Heft- und Internetausgabe Juni 2012 einen Leistungsvergleich von Pensionskassen und Lebensversicherern veröffentlicht (Entgeltumwandlung im Rahmen der betrieblichen Altersversicherung).


Sowohl im Beispielsfall eines 55-jährigen Mannes (Rentenbeginn 65. Lebensjahr), als auch im Musterfall Mann, 30 Jahre, Renteneintrittsalter 67, belegt unsere Pensionskasse bei den Garantieleistungen den

1. Rang!

Haben Sie noch Fragen? Wünschen Sie weitere Informationen? Rufen Sie uns einfach an: Telefon 0251 74998-0.

26.01.2012: PKWG führt die Rente mit 67 ein

Rente mit 67 – Neue Regularien bei der Pensionskasse

Aufgrund des bereits in Kraft getretenen RV-Altersgrenzenanpassungsgesetzes kommt es in der gesetzlichen Rentenversicherung – beginnend ab dem 1. Januar 2012 – zu einer stufenweisen Anhebung der Regelaltersgrenze. Für die Geburtsjahrgänge ab 1964 gilt dann die Regelaltersgrenze von 67 Jahren.

Die PKWG hat ihre Allgemeinen Versicherungsbedingungen dahingehend ergänzt, dass auch der spätere (nach dem 65. Lebensjahr liegende) Renteneintritt möglich ist, die Verrentungsfaktoren wurden entsprechend erweitert (Alter 66 und 67); Beiträge können also bis zum Alter 67 entrichtet bzw. der Vertrag bis zu diesem Alter beitragsfrei gestellt werden.

Bei Inanspruchnahme der Altersrente nach Vollendung des 65. Lebensjahres erhöht sich zudem die Leistung um einen versicherungsmathematischen Zuschlag für jeden Monat der Nichtinanspruchnahme der Rente ab dem 65. Lebensjahr. Die Höhe dieses Zuschlages: 0,5 bzw. 0,6 Prozent – je nach gewähltem Tarif.

Haben Sie weitere Fragen? Dann sprechen Sie uns bitte an.

06.10.2010: PKWG bei Tarifvergleich wieder in der Spitzengruppe!

Pensionskassen-Vergleich bestätigt die TOP-Leistungen der PKWG

Die Zeitschrift ÖKO-TEST (verkaufte Auflage: 160.450 Exemplare) hat im September-Heft 2010 einen erneuten Pensionskassen-Vergleich veröffentlicht, an dem auch die PKWG teilgenommen hat.

Untersucht wurden 240 Tarife mit Berufsunfähigkeits- und 128 Tarife mit Erwerbsunfähigkeitszusatzversicherungen von 23 Anbietern.

Der PKWG-Tarif "Individualversicherung 2005" mit den Risikobausteinen Altersrente + Erwerbsminderungsrente sowie der Kombination Altersrente + Erwerbsminderungsrente + Hinterbliebenenrente belegt jeweils den geteilten 1. Rang

(gemeinsam mit ähnlich guten Anbietern), gemessen an der garantierten Monatsrente.

Dieses Ergebnis deckt sich mit der Untersuchung von ÖKO-TEST aus dem Jahr 2008. Seinerzeit wurde die Risikokombination Altersrente + Hinterbliebenenrente untersucht.

Wünschen Sie weitere Informationen? Sprechen Sie uns bitte an!

17.12.2009: Neue Verrentungsfaktoren für Beitragszahlungen ab dem 1. Januar 2010

Der Vorstand hat mit der Zustimmung des Aufsichtsrates in der Sitzung am 27. August 2009 beschlossen, die Verrentungsfaktoren in der Grundversicherung 2005 und in der Individualversicherung 2005 der weiter gestiegenen Lebenserwartung anzupassen.

Damit ergeben sich für Beitragszahlungen ab dem 1. Januar 2010 etwas geringere Rentenanwartschaften (es bleibt jedoch beim Rechnungszins von 2,75 %).

Für die bis zum 31. Dezember 2009 erworbenen Anwartschaften ändert sich nichts.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat diesen Beschluss und die zugrundeliegenden versicherungsmathematischen Grundlagen am 7. Dezember 2009 genehmigt.

07.09.2009: Ein Erfolgsmodell wird 60!

Am 22. Januar 1949 wurde unsere Pensionskasse vom Verband ländlicher Genossenschaften, acht Warengenossenschaften und sechs Kreditgenossenschaften in Münster gegründet.

Damit ist sie genauso alt, wie die Bundesrepublik Deutschland, die mit Inkrafttreten des Grundgesetzes am 24. Mai 1949 begründet wurde.

Mittlerweile organisiert die PKWG die betriebliche Altersversorgung für weit mehr als 300 genossenschaftliche Arbeitgeber.

"Tradition heißt nicht, Asche verwahren, sondern eine Flamme am Brennen halten." (Jean Jaurés, Französischer Politiker 1859-1914)

02.10.2008: Rang 1 für PKWG bei Pensionskassen-Vergleich der Zeitschrift ÖKO-TEST, Heft Oktober 2008!

Pensionskassen-Vergleich bestätigt die Top-Leistungen der PKWG

Die Zeitschrift ÖKO-TEST (verkaufte Auflage: 173.600 Exemplare) hat im Oktober-Heft 2008 einen Pensionskassen-Vergleich veröffentlicht, an dem auch die PKWG teilgenommen hat. Untersucht wurden 344 Tarife zur Entgeltumwandlung von 20 verschiedenen Anbietern, darunter sechs Pensionskassen in Rechtsform eines Versicherungsvereins und 14 Pensionskassen in Rechtsform einer Aktiengesellschaft.

Der PKWG-Tarif "Individualversicherung 2005" mit dem Risikobaustein Altersrente sowie der Kombination Altersrente + Hinterbliebenenrente belegt jeweils den

1. Rang

bei

- garantierte Monatsrente
- garantiert zu Rentenbeginn zur Verfügung stehendes Kapital
- garantierte beitragsfreie Monatsrente nach 2 Jahren
- garantierte beitragsfreie Monatsrente nach 5 Jahren.

06.09.2007: Entgeltumwandlung bleibt in Zukunft sozialversicherungsbeitragsfrei!

Das Bundeskabinett hat beschlossen, die bis 2008 befristete Regelung, nach der für Beiträge für eine Altersversorgung aus Entgeltumwandlung keine Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung anfallen, ohne zeitliche Beschränkung zu verlängern. Die Höchstgrenze beträgt 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze, das heißt, in 2007 sind bis zu 2.520 € beitragsfrei.

Arbeitnehmer und Arbeitgeber sparen damit dauerhaft jeweils 20 Prozent des Entgeltumwandlungsanspruches!

Fordern Sie Ihr persönliches Angebot an. Wir beraten Sie gern!

31.07.2007: Anlage zum Tagesordnungspunkt 7

§ 16 der Satzung neuer Absatz 6

Ab dem Geschäftsjahr 2008 beschließt die Mitgliederversammlung in dreijährigem Turnus über eine angemessene und verursachungsorientierte Beteiligung der Mitglieder und der Rentenempfänger an den Bewertungsreserven der Kapitalanlagen der Kasse. Ein entsprechender Vorschlag wird vom Vorstand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat und dem Verantwortlichen Aktuar unterbreitet. Der Vorschlag muss der Notwendigkeit einer dauernden Erfüllbarkeit der bestehenden Kassenleistungen, einer ausreichenden Kapitalausstattung der Kasse - insbesondere einer hinreichenden Risikotragfähigkeit - sowie der Durchführung einer nachhaltigen Kapitalanlagepolitik Rechnung tragen. Weiterhin sind die Art und die Zusammensetzung der Bewertungsreserven zu berücksichtigen. Ein Verteilungsbeschluss bedarf der Unbedenklichkeitserklärung der Aufsichtsbehörde.

28.06.2012: URTEIL ZUR BETRIEBSRENTE ÜBER LEBENSVERSICHERUNGSVERTRÄGE SORGT FÜR UNRUHE

Das Landesarbeitsgericht München hat am 15. März 2007 (Aktenzeichen: LAG München 4 Sa 1152106) entschieden, dass ein Arbeitgeber für Verluste haftet, die Mitarbeiter bei der Kündigung betrieblicher Lebensversicherungen (Entgeltumwandlung) erleiden. Bekommt der Versicherte weniger Geld zurück, als er an Beiträgen gezahlt hat, muss der Arbeitgeber die Lücke füllen. Die Differenz entsteht durch die an den Vermittler gezahlte Abschlussprovision; diese wird dem Kundenkonto zu Beginn des Vertragsverhältnisses in voller Höhe belastet.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da der beklagte Arbeitgeber Revision eingelegt hat. Die „Financial Times Deutschland“ meldet in ihrer Ausgabe vom 18. Juni 2007, dass viele Unternehmen, die ihren Mitarbeitern solche Altersversorgungsmodelle anbieten, verunsichert seien. Denn sie müssen unter Umständen mit Schadenersatzforderungen ihrer betroffenen Mitarbeiter rechnen. Die Verunsicherung zeigt sich in den Einbrüchen im Neugeschäft von betrieblichen Lebensversicherungen, die vom Verband Deutscher Versicherungsmakler in der Größenordnung von 50 Prozent angegeben werden. Einige Versicherungsuntenehmen versuchen mit Haftungsfreistellungen für Beruhigung im Markt zu sorgen; sie sind damit bereit, mögliche Regressansprüche gegen Arbeitgeber zu übernehmen. Derartige Haftungsfreistellungen haben bereits Alte Leipziger und Swiss Life abgegeben. Allianz, Victoria, Hamburg-Mannheimer und HDI Gerling prüfen derzeit noch einen solchen Schritt. Die bei der Pensionskasse westdeutscher Genossenschaften VVaG abgeschlossenen Versicherungen für die betriebliche Altersversorgung der Mitarbeiter von Arbeitgeber-Mitgliedern sind von diesem Urteil nicht betroffen. Denn: Die Pensionskasse westdeutscher Genossenschaften VVaG zahlt keinerlei Provisionen und berücksichtigt bei ihrer Tarifkalkulation daher auch keine Abschlusskosten. Damit wird bereits ab der ersten Beitragszahlung ein Deckungskapital gebildet, das bei einer vorzeitigen Kündigung für eine spätere Leistungsbemessung zur Verfügung steht.